Nachdem das Projekt Rucksack House des Münchner Künstlers Stefan Eberstadt
zu plan04 in der Galerie Ulrich Fiedler vorgestellt wurde, ist nun zu plan05
das gebaute Objekt an einer Fassade in Köln installiert worden. Das Rucksack House
ist eine begehbare Skulptur zwischen Kunst und Architektur, die als schwebender Lichtraum
wie eine „Minimal Sculpture“ erscheint. Mobil wie ein Rucksack, wird das Gehäuse
als zusätzlicher Raum mit Stahlseilen vor die Fassade eines Wohn- oder Bürohauses gehängt.
Mittels ausklappbarer Einrichtungselemente erweist sich das Rucksack House
als praktische Wohn- oder Arbeitsraumerweiterung.
Die Idee des Rucksack House ist Resultat einer grundlegenden künstlerischen
Frage: Wie kann Skulptur außerhalb des Kunstkontexts funktionieren?
Was ist ihr heutiger Anspruch, wo kommt sie zur Anwendung?